Radspur auf Oxfordstraße, Bonn

Jetzt Petition zum Erhalt der Radwege und Umweltspuren unterschreiben!

Gemeinsam haben ADFC und Radentscheid eine Petition zum Erhalt der Radwege und Umweltspuren in der Bonner Innenstadt gestartet.

Auslöser für den Start der Petition war der Beschluss im Stadtrat, die Hauptverkehrsachsen in der Innenstadt 2-spurig für den Autoverkehr zu machen, dafür eine Umweltspur aufzugeben und den Radverkehr auf Oxfordstraße, Adenauerallee und Hermann-Wandersleb-Ring praktisch zu verbieten (wir berichteten).

So wichtig Entlastungen für den Autoverkehr nach der Sperrung der Nordbrücke sind – so falsch ist es, dafür den gerade jetzt so wichtigen Alternativen zum Auto die Infrastruktur zu nehmen.

Der Ratsbeschluss hat eine schwere Schräglage in der Abwägung der Interessen der unterschiedlichen Verkehrsmittel. Es ist offensichtlich, dass das Fahrrad bei der Erstellung dieses Beschlusses nicht als ernsthaftes Verkehrsmittel gesehen wurde.

Bitte unterschreibt unsere Petition und setzt mit uns ein Zeichen dafür, dass Radwege und Umweltspuren Teil der Lösung der Bonner Verkehrsprobleme sind – und kein aus dem Weg zu räumendes Hindernis. Vielen Dank!

Auch interessant: Am Fr, 26.06. rufen wir gemeinsam mit ADFC, VCD und Fuss e.V. zu einer Kundgebung auf. Hier mehr Infos.

Kommentare

20 Kommentare zu „Jetzt Petition zum Erhalt der Radwege und Umweltspuren unterschreiben!“

  1. Avatar von Bettina Berg
    Bettina Berg

    Sichere Radrouten sind ein wichtiger Teil der Lösung der Verkehrsprobleme! Sie anzutasten ist kontraproduktiv und gefährlich für uns Radfahrer_innen in Bonn!

  2. Avatar von Leonhard Heusler
    Leonhard Heusler

    Ich kenne mehrere Personen, die wegen der Nordbrückensituation vom Auto auf das Fahrrad umsteigen wollen. Deshalb muss gerade jetzt die Fahrradinfrastruktur verbessert und nicht verschlechtert werden.

    1. Avatar von Sebastian
      Sebastian

      Übersehe ich etwas oder machen 4 Spuren für Autos auf der Adenauerallee nur Sinn, wenn das Koblenzer Tor entfernt wird.
      Mit Koblenzer Tor sind 4 Spuren nur zusätzlicher Parkraum für den aktuell stehen Verkehr.

  3. Avatar von Dr. Melanie Riedel
    Dr. Melanie Riedel

    Es gibt andere Möglichkeiten, den Verkehr zu verschlanken. Es sollte gerade jetzt versucht werden weiter an Verkehrwende zu arbeiten. Ich habe mich letztes Jahr dazu entschlossen mein Auto gegen ein Fahrad einzutauschen und bereue meine Entscheidung nicht und empfand das Schaffen von Umweltspuren und Radspuen als einen grossen Gewinn an Sicherheit. Und nun soll das alles unter dem Deckmantel des „Anders gehts halt nicht“ rückgängig gemacht werden?

  4. Avatar von Peter
    Peter

    Oxfordstraße ist Alternativlos und somit unbedingt erhaltenswert!

    Zur Adenauerallee gibt es parallele Alternativen am Rhein und an der Bahn entlang – für mich eindeutig verzichtbar.

    1. Avatar von Martin Pelzer
      Martin Pelzer

      Hallo Peter,
      danke für Deinen Kommentar. Schön, dass wir uns bei der Oxfordstraße einig sind. Zur Adenauerallee: An der Adenauerallee liegen wichtige Ziele, die oft per Rad angefahren werden – wie das Beethoven-Gymnasium, die Uni-Bibliothek, das Juridicum usw. Vor Start des Verkehrsversuchs wurde erhoben, dass täglich mehrere tausend Radfahrer auf der Adenauerallee fahren. Diesem Zielverkehr bringen Parallelrouten nicht viel. In Anbetracht von mehr Autoverkehr durch die Brückensperrung auf der Adenauerallee nun unsicherere Radinfrastruktur zu schaffen erscheint mir nicht sinnvoll. Eigentlich müssten doch in Anbetracht von zunehmendem Autoverkehr Radfahrer besser geschützt werden statt schlechter.

  5. Avatar von Julia Rohlfs
    Julia Rohlfs

    Meine drei Kinder sind momentan sowohl für ihren Schulweg als auch für den Weg zu Hobbys aufs Fahrrad angewiesen und nutzen die betroffenen Radspuren. Wir sind völlig ratlos, wie sie ihren Schulweg in Zukunft überhaupt bewältigen sollen, wenn er durch den Wegfall der Spuren wieder unsicherer wird – zumal der Bus über die Kennedybrücke dann nicht mehr ansatzweise eine Alternative sein wird, wenn er ohne die Umweltspuren mit den Autos zusammen im Stau steht. Meine Kinder gehen schon vor 7 Uhr morgens aus dem Haus, früher werde ich sie definitiv nicht schicken!

    Es gibt auf der rechten Rheinseite KEIN städtisches Gymnasium, es müssen also wirklich viele Schülerinnen und Schüler morgens pünktlich über die Brücke. Kaum einem davon ist geholfen, wenn der Autoverkehr besser fließt, denn die Jugendlichen sind auf Busse und Rad angewiesen.

  6. Avatar von margareta monika mann
    margareta monika mann

    die oxfordstrasse ist erhaltenswert

  7. Avatar von Hans-Joachim Burgsmueller
    Hans-Joachim Burgsmueller

    Als Kurier direkt betroffen

  8. Avatar von
    Anonym

    Fahrradwege sollten grundsätzlich ausgebaut und gefördert werden. Vorbild ist für mich die Niederlande.

    1. Avatar von Darius Tetzlaff
      Darius Tetzlaff

      nicht nur die Niederlande,Norwegen,Finnland Schweden auch Belgien ist mit denn besten Fahrradwege und für Kinder ist das viel sicherer

  9. Avatar von Jürgen Kübler
    Jürgen Kübler

    Der Engpass auf der Adenauerallee ist m.E das Koblenzer Tor. Es wird wenig helfen, wenn sich dort die Autos zweispurig stauen.

  10. Avatar von Anonym
    Anonym

    Die Verkehrswende ist bundesweit beschlossen.
    Die Sperrung der Bonner Brücke sollte als Chance verstanden werden, den Automobilen Individual-Verkehr durch zügigen Ausbau von ÖPNV und Radwegen zurückzudrängen.
    Wir ertrinken in der Blechlawine. Das kann So nicht weitergehen .

  11. Avatar von Christoph
    Christoph

    Wir brauchen grundsätzlich mehr Fahrradwege, die gut ausgebaut und sicher sind.

  12. Avatar von Jan Seifert
    Jan Seifert

    Ich plädiere dafür, im Sinne der Verkehrssicherheit die Radwege auf der Kennedybrücke nur für eine Fahrtrichtung freizugeben. Bei den zahlreichen Fahrrädern mit stark unterschiedlicher Geschwindigkeit und Breite sind Überholvorgänge im Begegnungsverkehr auf diesen sehr schmalen Streifen nicht ungefährlich, zumal auch der Abstand zu den Fußgängern einzuhalten ist.

    1. Avatar von Cornelius
      Cornelius

      Ich war da vorher immer etwas kritisch, weil mir das Gesamtkonzept gefehlt hat bei dem Abbiegebeziehungen und Aufstellflächen berücksichtigt werden. Mittlerweile sehe ich das aber ähnlich. Die Wege sind einfach nicht für Zweirichtungsverkehr bei so einem hohen Verkehrsaufkommen gemacht.

      Es muss aber natürlich trotzdem schnell geklärt werden, wie man ohne große Steigung und Umwege entspannt von der Nordseite Richtung Innenstadt kommt.

  13. Avatar von
    Anonym

    Fahrrad Spur muss bleiben, damit auch Lastenräder und Fahrräder mit Anhänger durch kommen. wie sonst sollen Eltern ihre Kinder zur Kita bringen und pünktlich zur Arbeit kommen. ohne Fahrrad Spur ist das lebensgefährlich!!! außerdem entlasten die Fahrradfahrer enorm den ganzen Auto Verkehr. Frage mich, wie Blinddienst Politiker im Stadtrat sind 🤔

  14. Avatar von Judith Behringer
    Judith Behringer

    Radfahren ist gut für die Umwelt und gut für die Gesundheit

  15. Avatar von Beuler
    Beuler

    Manchmal habe ich das Gefühl, als würden die Bürgermeister*innen in Bonn ihre eigene Stadt nicht kennen.
    Der gesamte Verkehr staut sich bereits auf der Beueler Seite – von der St. Augustiner Straße (auf Höhe des Bauhauses) über die Niederkasseler Straße (auf Höhe des EDEKA) und verdichtet sich am Konrad-Adenauer-Platz. Der Stau setzt sich über die Combahnstraße, die Professor-Neu-Allee, die Kennedybrücke und die Oxfordstraße bis hin zur Thomastraße fort. Ich frage mich ernsthaft, ob die rund 500 Meter der Oxfordstraße wirklich eine spürbare Entlastung bringen. Und ob dabei nicht mit der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer*innen gespielt wird. Warum richtet man nicht mehr Park-and-Ride-Plätze (P+R) ein, um Autofahrerinnen den Umstieg auf Bus und Bahn zu erleichtern? Warum reaktiviert man nicht die Rhein-Nixe, um Fußgängerinnen und Radfahrer*innen zwischen Beuel und dem Alten Zoll zu befördern? Warum gibt es keine Seilbahn zu den Unikliniken? In Ecuador und Mexiko funktioniert dieses Konzept bereits erfolgreich.
    Und weshalb werden die Preise für Einzelfahrscheine nicht gesenkt, um den Umstieg auf den öffentlichen Nahverkehr attraktiver zu machen?

  16. Avatar von
    Anonym

    Seit ich hier in Bonn lebe, lebe ich ohne Auto. Das kann ich auch gut realisieren, denn ich wohne in der Nähe eines gut ausgebauten ÖPNV (Busnetz und S 23). Auf jeden Fall müssen die bestehenden und hart erkämpften Radwege weiter erhalten bleiben. Was ich nicht verstehe, ist die Öffnung am Hermann-Wanderleb-Ring für den Radverkehr. Parallel und angrenzend ist das Messdorfer Feld mit einem guten Radweg. Dieser kann genutzt werden und ja es ist wichtig, dass die Buslinie erhalten bleibt.

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